Ausbildung zum ADHS-Trainer

ADHS ist das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, das dank verbesserter diagnostischer Möglichkeiten immer häufiger früh erkannt und entsprechend therapiert werden kann.
Unbehandelt führt ADHS häufig dazu, dass Kinder in Schulen zu Außenseitern werden. Sie können sich zudem kaum in den Alltag einfügen, was zu weiteren Konflikten führen kann. Außerdem sind ihre Lernmöglichkeiten eingeschränkt. Die anhaltende Unruhe ist natürlich auch innerhalb der Familie des Kindes ein belastendes Thema und sorgt auch dort für Spannungen und schließlich für Hilflosigkeit. Der ADHS-Trainer kann Abhilfe schaffen. Er unterstützt Kinder und Jugendliche, die an ADHS leiden, und ist als Sozialtrainer ein wichtiger Ansprechpartner für Eltern und Lehrer.

Die Ausbildung zum ADHS-Trainer

Eine solche Ausbildung zu einem Sozialtrainer für Kinder und Jugendliche mit ADHS ist als Fernstudium möglich. Der Teilnehmer erhält neben den hilfreichen Fördermaterialien auch das Unterrichtsmaterial zur weiteren Verwendung. Wer lieber eine Präsenzausbildung absolvieren möchte, hat diese Möglichkeit außerdem.

Für wen eignet sich die Ausbildung?

Vorrangig eignet sich die Ausbildung zum ADHS-Trainer für alle Personen, die beruflich mit betroffenen Kindern und Jugendlichen zu tun haben oder auf andere Weise involviert sind. Angesprochen sind aber auch Eltern oder andere Familienmitglieder, die in der nahen Verwandtschaft ein betroffenes Kind haben.

Die Vorteile des Fernkurses

Der Fernkurs berücksichtigt die besonderen Bedingungen aller Interessenten, die sich im Alltag neben ihrer Vollzeitberufstätigkeit weiterbilden möchten. Ein solcher Kurs wird in vier Modulen abgewickelt und kann unter den Voraussetzungen der bestehenden Selbstständigkeit durch ein weiteres Modul mit hoher Praxisorientierung erweitert werden. So bleiben die Teilnehmer flexibel in ihrer Zeiteinteilung. Das gilt für die Ausbildung selbst, aber auch für die Abgabe der Hausarbeiten. Eine obere Zeitbegrenzung gibt es nicht. Für die Qualität der Ausbildung gilt jedoch, dass die investierte Zeit nicht unter sechs Monaten liegen darf.

Verschiedene Themengebiete für eine gute Ausbildung

Damit die Sozialtrainer im Anschluss an die Ausbildung bestens vorbereitet sind, gehört die Einführung in die Lerngesetze zum Inhalt. Hier werden die Unterschiede ausgearbeitet, die im Normalfall und für ADHS-Betroffen gelten. Die entsprechenden Störungskonzepte zu bearbeiten hilft den Teilnehmern, die eigenen Fähigkeiten besser einzuschätzen. Darüber hinaus werden die verschiedenen Selbstinstruktionstrainings vorgestellt und den Teilnehmern vermittelt, welche Formen der Motivationen vor dem Hintergrund sozialer Verpflichtungen möglich sind. Um die ganzheitliche Betreuung von Betroffenen zu gewährleisten, erhalten die Teilnehmer außerdem die Möglichkeit, sich in Entspannungstechniken einzuarbeiten und schließlich gehört auch das professionelle Elterngespräch zum Ausbildungsprogramm. Im Anschluss an die Ausbildung besteht natürlich auch die Möglichkeit, an regelmäßigen Fortbildungen teilzunehmen.