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ADHS

ADHS, auch Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivität-Syndrom oder Zappelphillipp-Syndrom genannt, gehört zu den psychischen Krankheiten, die sich vor allem durch Impulsivität, fehlende Aufmerksamkeit und ausgeprägte körperliche Unruhe äußert. ADHS gehört heute mitunter zu den häufigsten Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter. Dabei sind Jungen deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Häufig besteht bei ein Drittel der von ADHS betroffenen Kinder bis ins Erwachsenenalter fort. Meistens dominieren unter den Kindern die hyperkinetischen Störungen, erst im Laufe der Jahre kommt das Aufmerksamkeitsdefizit hinzu. ADHS gehört zu den umstrittensten Verhaltensstörungen und wird nicht umsonst Zappelphillipp-Syndrom genannt, denn ähnlich wie in der Kindergeschichte sind Kinder mit einem natürlichen Bewegungsdrang geboren. Sie zählt zu den neumodischen Erkrankungen die laut neusten Studien viel zu schnell gestellt wird. Dies zeigt sich auch an der unterschiedlichen Ausprägung, die sowohl durch soziale als auch Umweltbedingungen beeinflusst werden. Ist ein Kind aber tatsächlich von ADHS betroffen, steht nicht nur das Kind, sondern auch die Familie unter enormen Druck, denn spätestens in der Schule entstehen Probleme, die in den meisten Fällen mit Psychopharmaka in Form von Ritalin gelöst werden. Doch ADHS ist eine ganzheitliche Krankheit, die nicht immer sofort mit der chemischen Keule behandelt werden muss. Immer mehr Ärzte spezialisieren sich auf alternative Methoden zu denen auch eine Verhaltenstherapie gehört. Wichtig bei ADHS ist eine gute Abklärung bei einem Fachmann, die allerdings selten vor dem 6.Lebensjahr sinnvoll ist, da bis zu diesem Zeitpunkt das Kind häufig noch den natürlichen Bewegungsdrang auslebt.