Kursinhalte

Der Fernkurs „Fachkraft für Inklusion/Schulbegleiter“ besteht aus insgesamt vier Modulen sowie jeweils einem begleitenden Ressourcenheft, in dem Sie Hinweise auf weiterführende Literatur und Dokumentationen sowie im Modul angesprochene Druckvorlagen für Ihre pädagogische Arbeit erhalten. Im Folgenden finden Sie detailliertere Informationen über die Inhalte der einzelnen Module.

  • Kursinhalte Modul 1
  • Details zum 1. Modul
  • Themenüberblick Modul 1

Das erste Modul widmet sich zwei großen Themenkomplexen: Dem Berufsbild einer Fachkraft für Inklusion und der Entwicklungspsychologie.

Zunächst wird besprochen, was Inklusion überhaupt ist, welchen Aufgaben Inklusionsfachkräfte nachkommen (und welchen nicht) und welche rechtlichen Grundlagen es für Ihre Arbeit gibt. Auch das Thema der interdisziplinären Arbeit wird im ersten Teil des Moduls angesprochen.

Der zweite Teil widmet sich der Entwicklung der Kinder in den einzelnen Lebensabschnitten (Kleinkind, Schulkind, Pubertät). Sie erfahren, wie die menschliche Wahrnehmung funktioniert und welche Fähigkeit ein Kind mitbringen sollte, um als schulfähig eingestuft zu werden.

MODULINHALTE BERUFSBILD EINER FACHKRAFT FÜR INKLUSION

  • Begriff und Geschichte der Inklusion
  • Methoden der Inklusion
  • Aufgabengebiete einer Fachkraft für Inklusion
  • Rechtliche Grundlagen für die Arbeit einer Fachkraft für Inklusion
  • Grundlagen zum interdisziplinären Arbeiten
  • Auseinandersetzung mit den Begriffen „Gesundheit“ und „Krankheit“

MODULINHALTE ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE

  • Körperliche und geistige Entwicklung der Kinder
  • Risiken während der Schwangerschaft
  • Wahrnehmung des Menschen (Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Fühlen)
  • Motorische Entwicklung

BERUFSBILD EINER INKLUSIONSFACHKRAFT

  • Inklusion
  • Begriffsklärung
  • Geschichte Entwicklung
  • Inklusive Pädagogik
  • Voraussetzungen für die praktische Umsetzung der Inklusion
  • Inklusion im gesellschaftlichen Diskurs
  • Methoden der Inklusion
  • Die Zukunft der Inklusion – Pool-Lösungen
  • Aufgabengebiete einer Fachkraft für Inklusion
  • Was gehört zu den Aufgaben einer Fachkraft für Inklusion?
  • Was gehört nicht zu diesen Aufgaben?
  • Arbeitgeber einer Fachkraft für Inklusion
  • Rechtliche Grundlagen für die Arbeit einer Fachkraft für Inklusion
  • Aufsichtspflicht
  • Fürsorgepflicht
  • Schweigepflicht
  • Weisungsbefugnisse
  • Wichtige Gerichtsurteile
  • Interdisziplinäres Arbeiten
  • Mit wem arbeiten Fachkräfte für Inklusion zusammen?
  • Voraussetzungen für das interdisziplinäre Arbeiten
  • Hürden/Fallstricke für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Gesundheit und Krankheit
  • Der Begriff der Gesundheit
  • Die Rolle von Kranken/Behinderten in unserer Gesellschaft

ENTWICKLUNGSPSYCHOLOGIE

  • Körperliche und geistige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
  • Entwicklungspsychologische Aspekte
  • Pränatale/Vorgeburtliche Entwicklung
  • Schwangerschaftsrisiken
  • Das Säuglingsalter
  • Das Kleinkindalter
  • Das Schulkindalter
  • Die Pubertät
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Wahrnehmung
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Hören – die auditive Wahrnehmung
  • Sehen – die visuelle Wahrnehmung
  • Riechen – die olfaktorische Wahrnehmung
  • Schmecken – die gustatorische Wahrnehmung
  • Fühlen – die taktile Wahrnehmung
  • Tonusregulation
  • Raum-Lage-Wahrnehmung
  • Grob-, Fein- und Graphomotorik
  • Schulfähigkeit
  • Die Schulpflicht
  • Fertigkeiten, die für die Einschulung wichtig sind
  • Die soziale Reife
  • Kursinhalte Modul 2
  • Details zum 2. Modul
  • Themenüberblick Modul 2

Auch das zweite Modul widmet sich zwei großen Themenkomplexen: Der Erziehung und der Kommunikation – beides macht einen Großteil Ihrer inklusiven Arbeit aus.

In dem ersten Teil über die Erziehung befassen wir uns mit den verschiedenen Erziehungsstilen. Außerdem wird intensiv auf das Thema „schwierige Situationen“ eingegangen, so wird angesprochen, warum Wut und Aggressionen bei den Kindern entstehen und vor allem wie Sie den Kindern helfen können, mit diesen Emotionen umzugehen. Am Ende des ersten Teils lernen Sie viele Strategien kennen, wie Sie das Kind hin zu erwünschten Verhaltensweisen unterstützen können.

Der zweite Teil widmet sich der Kommunikation. Es werden viele Modelle vorgestellt, die zeigen, wie Kommunikation funktioniert und warum es zu Missverständnissen kommen kann. Zudem lernen Sie die leichte Sprache, die unterstützte Kommunikation sowie die Gebärdensprache kennen und erfahren, wie Sie Kindern mit Sprachproblemen helfen können. Ein weiteres Thema sind die inneren Glaubenssätze der Kinder, die einen Einfluss auf das Erleben und Verhalten dieser haben.

MODULINHALTE ERZIEHUNG

  • Was ist Erziehung?
  • Erziehungsstile
  • Schwierige Situationen – der Umgang mit aggressiven Kindern und Jugendlichen
  • Das Aggresionsbewältigungs-Programm ABPro
  • Verhaltensmodifikation in der Schule
  • Verfahren zur Selbstkontrolle und Selbstinstruktion
  • Mobbing

MODULINHALTE KOMMUNIKATION

  • Eine Definition von Kommunikation
  • Kommunikationsmodelle (4-Seiten-Modell, Gewaltfreie Kommunikation)
  • Körpersprache
  • Lob und Fragetechniken
  • Leichte Sprache, unterstützte Kommunikation, Gebärdensprache
  • Innere Glaubenssätze

ERZIEHUNG

  • Funktionale vs. intentionale Erziehung
  • Anlage-Umwelt-Debatte
  • Erziehungsbilder
  • Erziehungsstile
  • Der vernachlässigende Erziehungsstil
  • Der permissive Erziehungsstil
  • Der autoritäre Erziehungsstil
  • Der autoritative Erziehungsstil
  • Schwierige Situationen – der Umgang mit aggressiven Kindern und Jugendlichen
  • Entstehung aggressiven Verhaltens
  • Die Bindungstheorie
  • Die 4 Ausdrucksformen des aggressiven Verhaltens
  • Das Teufelskreismodell
  • Autoaggressives Verhalten
  • Das Aggressionsbewältigungs-Programm ABPro
  • Grundregeln für den Umgang mit Verhaltensproblemen
  • Grundbedingungen für den Umgang mit Verhaltensproblemen
  • Gezielte Strategien zur Aggressionsbewältigung
  • Der BEVA-Kreis
  • ERNA
  • Verhaltensmodifikation in der Schule
  • Verbesserung der Aufmerksamkeitslenkung und Selbststrukturierung durch intensive pädagogische Unterstützung
  • Lernerfolg fördern durch adaptive kognitive Herausforderungen
  • Stärkung und Stabilisierung von Selbstvertrauen und Anstrengungsbereitschaft durch emotionalen Rückhalt
  • Response-Cost-Systeme (Verstärker-Entzug-Systeme)
  • Time-Out (Auszeit)
  • Ziehleiste
  • Selbstkontrollverfahren, Kognitives Modellieren und Selbstinstruktionstraining
  • Kurzbeschreibung der Methoden
  • Indikation
  • Detaillierte Beschreibung des Vorgehens
  • Handanweisungen zum Selbstinstruktionstraining
  • Mobbing

KOMMUNIKATION

  • Eine Definition von Kommunikation
  • Die 4 Seiten einer Nachricht
  • Körpersprache
  • Die Bedeutung von Lob
  • Loben Sie mehr die Bemühungen des Kindes als das Ergebnis!
  • Positive und negative Wirkung von Lob
  • Kommunikationskiller
  • Fragetechniken
  • Leichte Sprache
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • Die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation
  • Zwei Beispiele zur Anwendung der Gewaltfreien Kommunikation
  • Einschränkungen
  • Übertragung und Abgrenzung
  • Pacing (Spiegeln)
  • Die Macht der inneren Glaubenssätze
  • Wenn die Kommunikation erschwert ist
  • Gebärdensprache
  • Unterstützte Kommunikation
  • Kursinhalte Modul 3
  • Details zum 3. Modul
  • Themenüberblick Modul 3

Das dritte Modul beschäftigt sich mit dem Thema, was Sie im schulischen Alltag intensiv beschäftigt: Dem Lernen der Kinder.

Zu Beginn wird auf das Gehirn und das Gedächtnis eingegangen. Außerdem erhalten Sie Informationen darüber, was Aufmerksamkeit und Konzentration eigentlich sind und wie diese funktionieren. Zudem werden verschiedene Lerntypen vorgestellt und Sie erfahren, wie Sie das Lernen für die Kinder gestalten können, damit es erfolgreich sein kann, und welche Dinge Sie eher vermeiden sollten (die so genannten hemmenden Lernfaktoren). Das Modul endet mit einem ausführlichen Kapitel über die Motivation der Kinder und wie man diese im Schulalltag unterstützen kann.

MODULINHALTE LERNEN

  • Das Gehirn und das Gedächtnis
  • Die Automatisierung von Lerninhalten
  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Die verschiedenen Lerntypen
  • Hemmende Lernfaktoren und verschiedene Lerntechniken
  • Äußere Lernbedingungen
  • Die Bedeutung des Spielens für das Lernen
  • Lernmodelle
  • Die Motivation

LERNEN

  • Unser Gehirn
  • Aufbau und Entwicklung
  • Rechts- und Linkshirnigkeit
  • Das limbische System und die Amygdala
  • Das Gedächtnis
  • Das Drei-Speicher-Modell von Atkinson und Schneider (Sensorisches Gedächtnis, Arbeitsgedächtnis, Langzeitgedächtnis)
  • Das Modell des Arbeitsgedächtnisses von Baddeley und Hirsch
  • Die Automatisierung
  • Beispiel: Das Automatisieren von „links“ und „rechts“
  • Das Automatisieren von Lernvorgängen
  • Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration
  • Selbstinstruktion
  • Die verschiedenen Lerntypen
  • Der visuelle Lerntyp
  • Der auditive Lerntyp
  • Der kinästhetische Lerntyp
  • Der kommunikative Lerntyp
  • Berücksichtigung der Lerntypen beim praktischen Lernen
  • Hemmende Lernfaktoren
  • Die Ähnlichkeitshemmung
  • Innerhalb des Kindes
  • In der Lernumgebung
  • Lerntechniken
  • Eselsbrücken
  • Erinnerungsgeschichten
  • Lernbox/Lernkartei
  • Visualisierungen
  • Die 4-Stufen-Methode der Anleitung
  • Äußere Lernbedingungen
  • Besser Lernen mit Bewegung
  • Lernen und die Ernährung
  • Lernen und die Bedeutung der Pause
  • Lernen und der Schlaf
  • Dem Lernen nachhelfen mit Medikamenten?
  • Die Bedeutung des Spielens für die kognitive Entwicklung
  • Blutdruckabsenkungen bei Kindern während des Lernens
  • Umgang mit dem Kind während der Blutdruckabsenkung beim Lernen
  • Belohnungen anbieten und entziehen – das Arbeiten mit der Ziehleiste
  • Lernmodelle
  • Das klassische Konditionieren
  • Das operante Konditionieren
  • Lernen am Modell
  • Die Motivation
  • Extrinsische und intrinsische Motivation
  • Theorien zur Motivation beim Lernen
  • Motivation und Belohnung
  • Über- und Unterforderung
  • Motivationsförderung
  • Kursinhalte Modul 4
  • Details zum 4. Modul
  • Themenüberblick Modul 4

Das vierte und letzte Modul des Kurses befasst sich wieder mit zwei Themenbereichen: Den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten und den wichtigsten medizinischen Diagnosen/Störungsbilder, welche die Inklusions-Kinder mitbringen.

Im ersten Teil des Moduls werden die Förderschwerpunkte vorgestellt und kurz beschrieben.

Anschließend stelle ich Ihnen die häufigsten Störungsbilder/Behinderungen vor, die Ihnen in Ihrer Arbeit als Inklusionsfachkraft begegnen werden. Dabei erhalten Sie Informationen zu den Ursachen und Ausprägungen von diesen, aber auch zahlreiche Tipps und Strategien, wie Sie den einzelnen Kindern konkret im Schulalltag helfen können. Zudem finden Sie in dem begleitenden Ressourcenheft zu diesem Modul viele Links zu Dokumentationen sowie zu lesenswerten Büchern über die einzelnen Diagnosen.

MODULINHALTE SONDERPÄDAGOGISCHE FÖRDERSCHWERPUNKTE

  • Vorstellung aller 8 Förderschwerpunkte (Hören, körperliche und motorische Entwicklung, Unterricht kranker Schüler, Sehen, Sprache, geistige Entwicklung, Lernen, emotionale und soziale Entwicklung)
  • Sonderfall: Autismus-Spektrum-Störung

MODULINHALTE STÖRUNGSBILDER

  • ICD-10
  • Autismus-Spektrum-Störung
  • Legasthenie und Dyskalkulie
  • AD(H)S
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Angststörungen
  • Tic-Störungen
  • Depressionen
  • Sprach- und Sprechstörungen
  • Geistige Behinderungen
  • Down-Syndrom
  • Fetale Alkohol-Spektrum-Störungen
  • Cerebrale Bewegungsstörungen
  • Epilepsie
  • Muskeldystrophien
  • Glasknochenkrankheit

SONDERPÄDAGOGISCHE FÖRDERSCHWERPUNKTE

  • Förderschwerpunkt Hören
  • Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung
  • Förderschwerpunkt Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler
  • Förderschwerpunkt Sehen
  • Förderschwerpunkt Sprache
  • Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
  • Förderschwerpunkt Lernen
  • Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung
  • Sonderfall: Autismus-Spektrum-Störung

STÖRUNGSBILDER

  • Die medizinische Klassifizierung von Krankheiten
  • ICD-10
  • Aufbau des ICD.10
  • Entwicklungsstörungen
  • Autismus-Spektrum-Störungen
  • Legasthenie
  • Dyskalkulie
  • Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit oder Jugend
  • AD(H)S
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Angststörungen
  • Tic-Störungen
  • Depressionen
  • Sprach- und Sprechstörungen
  • Artikulationsstörungen
  • Expressive Sprachstörungen
  • Rezeptive Sprachstörungen
  • Geistige Behinderungen
  • Down-Syndrom
  • Fetale-Alkohol-Spektrum-Störungen
  • Körperliche Behinderungen
  • Cerebrale Bewegungsstörungen
  • Epilepsie
  • Muskeldystrophien
  • Glasknochenkrankheit (Osteogenesis Imperfecta)

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