Beiträge

Sozialtrainerin in Kissing

Mit all der Weihnachtspost hat sich noch eine Fachkundeprüfung in den Briefkasten gemogelt. Die lassen wir natürlich , trotz Büropause, nicht über den Jahreswechsel liegen. Und so gratulieren wir heute herzlich Vicky Richter im bayrischen Kissing zur bestandenen Sozialtrainerprüfung! Frau Richter ist außerdem noch zert. Bio- und Neurofeedback-Trainerin, Mental Coach und Peak-Performance Coach. Sie arbeitet als freie Mitarbeiterin in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis.

Wir gratulieren noch einmal

Im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen liegt die schöne Stadt Idstein. Hier ist ab sofort auch eine Sozialtrainerin tätig, denn Helga Glöde hat – pünktlich zum Weihnachtsfest – die Prüfung bestanden. Ob das Zertifikat wohl ein Schleifchen bekommt? Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser letzten Fachkundeprüfung in 2016.

Der Sonntagsdownload

Auch im neuen Blog wollen wir den Sonntagsdownload wieder einführen.

Draußen wird es immer früher dunkel, nass und kalt. Da bieten sich fröhliche Spielerunden im Familien- oder Freundeskreis an. Wie praktisch, wenn man dabei das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden kann. Daher bekommen Sie heute das Fortsetzungsheft unserer beliebten Spiele für Kinder mit Dyskalkulie und Rechenstörungen!

Und wer das erste Heft gar nicht kennt, findet es in unserem Downloadbereich zum kostenlosen Herunterladen.

Beide Hefte sind auch für den Einsatz in Schulen, Kitas, der Hausaufgabenbetreuung und in der Ergotherapie gut zu gebrauchen.

Sonntagsdownload – St.Martin

Am Donnerstag ist wieder Martinstag. Leider kennen immer mehr Kinder diesen Tag nicht, er geht unter im Halloweengetümmel. Schade eigentlich, sind doch der Martinsritt, Martinswecken und Martinslauf ein schöner alter Brauch – auch wenn die Martinsgänse das naturgemäß etwas anders sehen :-).

Heute bekommen Sie von uns daher ein Martinsheft mit Anregungen für große und kleine Kinder. Viel Freude wünschen wir Ihnen damit!

 

Schulbegleiter / Integrationshelfer

Revolution im Bildungssektor
Ende 2013 wurde in vielen Bundesländern ein Gesetz zur Inklusion erlassen. Damit wurde eine Vorgabe der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen umgesetzt. Es besteht seitdem für Menschen mit Handicap ein Rechtsanspruch auf einen Platz an einer Regelschule. Vorbei sind die Zeiten des Abschiebens und des Ausgrenzens behinderter Menschen. Was erst einmal gut klingt, bringt einige Probleme mit sich. Das Lehrpersonal beispielsweise ist überhaupt nicht auf die speziellen Bedürfnisse gehandicapter Schüler eingestellt und auch die Schüler selbst kommen ohne Hilfe nur selten zurecht. Und so bildet sich mit der Einführung der neuen Gesetze ganz langsam aber sicher ein ganz neuer Berufszweig heraus: Der Schulbegleiter bzw. Integrationshelfer.

Der Schulbegleiter/Integrationshelfer
Er wird gelegentlich auch Schulassistenten oder Individualbegleiter genannt. Es handelt sich dabei um einen Menschen der seinem Schützling bei der Bewältigung des Schulalltages hilft. Das bedeutet, dass der Integrationshelfer seinen Schüler mit in die Schule begleitet und dort auch mit ihm in der Klasse sitzt. Da die Art der Behinderung eines Kindes variieren kann gibt es keinen allgemein gültiges Verfahren oder eine Stellenbeschreibung. Die zu leistende Hilfe hängt ganz von den Bedürfnissen des Kindes ab und muss individuell angepasst sein und abgesprochen werden.

Was jedoch in jedem Fall ausgeschlossen werden kann ist die Aufgabe eines Hilfslehrers. Der Schulbegleiter ist nicht die Vertretung des Lehrers und darf nicht in den Lernprozess als Solchen eingreifen. Seine Aufgaben beschränken sich auf Hilfestellungen die primär das körperliche Wohlbefinden des Schülers in den Fokus rücken. Natürlich gehört dazu auch das Zurechtfinde in Gebäuden oder eventuelles Erklärungen der Aufgaben, falls etwas unklar geblieben ist. Die konkrete Aufgabenverteilung sollte idealerweise im Vorfeld neben den Eltern auch mit dem Lehrer besprochen werden.

Mögliche Behinderungen die eine Begleitung in den Unterricht erforderlich machen gliedern sich wie folgt:

  • Körperliche Behinderung: Dazu gehören beispielsweise Sinnesbehinderungen wie Taubheit oder Blindheit, Störungen des Bewegungsapparates die das Kind immobil machen, Stoffwechselstörungen wie beispielsweise Diabetes oder auch chronische Erkrankungen wie Multiple Sklerose.
  • Geistige Behinderungen: Dazu zählen Intelligenzminderungen jeglicher Art, das bekannte Down-Syndrom (Fehler in den Chromosomen), Behinderungen in Folge von Alkoholkonsum oder Unterernährung in der Schwangerschaft, Folgen einer Hirnhautentzündung oder aber die Schäden eines Unfalles.
  • Seelische Behinderungen: Psychische Störungen die den Alltag unverhältnismäßig beeinträchtigen sind auch ein Grund für eine Begleitung. Dazu zählen vor allem kognitive Funktionsstörungen die u.a. die Selbstkontrolle und die Aufnahme- und Handlungsfähigkeit betreffen.

Ausgeschlossen von dem Dienst als Schulbegleiter sind übrigens auch enge Verwandte. Dies hat zwei Gründe: Zum einen soll der Schüler ein gewisses Maß an Selbstständigkeit lernen und das geht nur ohne die Eltern bzw. die betreuende Person und zum anderen sind unmittelbare Angehörige nicht unabhängig und unparteiisch. Dies könnte bei Friktionen zu einer Störung des laufenden Schulbetriebes führen.

Wer es ganz genau wissen will und sich nicht scheut Gesetzestexte zu lesen, findet die rechtlichen Grundlagen für Eingliederungshilfen im §§ 53 und 54 des SGB XII.

Die Aufgaben eines Schulbegleiters
Verbindliche Regelungen gibt es bislang noch nicht, jeder Schulbegleiter muss sich prinzipiell den individuellen Gegebenheiten und der Behinderung des Schülers anpassen. Eine Unterteilung ist jedoch wenigstens formal möglich und zwar in Tätigkeiten die unterrichtsbezogen sind und solche, die außerunterrichtlichen Charakter haben.

  • Unterrichtsbezogene Tätigkeiten wären z.B. die Hilfestellung beim Verstehen der Aufgaben bzw. Übersetzung in eine Sinneswahrnehmung, die vom Kind verstanden wird, die Erleichterung des Gebrauches von Arbeitsmaterialien, die Verwendung spezieller Medien, oder aber die Vermittlung eines Ordnungs- und Organisationssystems. Auch die Begleitung auf Ausflügen und Gruppenreisen fällt in das Aufgabengebiet des Betreuers.
  • Außerunterrichtliche Tätigkeiten gliedern sich in pflegerische Aufgaben wie z.B. das An- und Auskleiden, Toilettengänge, Aufnahme der Mahlzeiten aber auch Hilfe auf dem Schulweg und bei Orientierung in Gebäuden sind gefragt.

Wie man es dreht und wendet, eines fällt auf: der Integrationshelfer sollte sowohl eine Affinität für soziale Aufgaben als auch die Liebe zu Kindern mitbringen. Geduld ist eine weitere wesentliche Eigenschaft, die in dem genannten Beruf unerlässlich ist. Neben diesen sogenannten „Soft Skills“ darf auch eine fundierte Ausbildung nicht fehlen. Diese erleichtert nicht nur die Suche nach einem Job, sie vermittelt dem zukünftigen Schulbegleiter auch Sicherheit in seinem Handeln.

Ein verlässlicher Partner im Sektor Aus- und Weiterbildung im sozialen Bereich: sozialtrainer.de
Um optimale Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Integrationshelfer zu erwerben sollte man in jedem Falle eine Ausbildung absolvieren. Für Deutschland und die Schweiz bietet sozialtrainer.de fundierte Fernkurse, Workshops und Vorträge an. Die Dienste des Anbieters spezialisieren sich auf folgende Bereiche:

  • ADHS / ADS Training
  • Dyskalkulietraining
  • Legasthenietraining
  • Lerncoaching
  • Medienkompetenztraining
  • Outdoorpädagogik
  • Softskills Training

Die Fernkurse „Sozialtrainer“ und „Entwicklungstrainer“ vervollständigen das Angebot. Die Kurse und Trainings sind genau auf die Wünsche und Bedürfnisse der zu begleitenden Kinder abgestimmt. Wer schon ein konkretes Ziel hat, kann dies auch gern ganz individuell mit dem Team von Sozialtrainer.de besprechen. Ein geeignetes Angebot wird zeitnah auf die individuellen Wünsche abgestimmt.

Nötige Qualifikationen und rechtliche Situation in Deutschland
Eine genaue Beschreibung oder Vorschrift für die nötigen Qualifikationen in diesem Beruf gibt es in Deutschland bislang noch nicht. Bisher wurden Bundesfreiwilligendienstleistende oder Teilnehmer des freiwilligen sozialen Jahres zu dieser Tätigkeit herangezogen. Auch Studenten aus pädagogischen Berufen nehmen die Herausforderung einer Schulbegleitung gerne an und nutzen die Erfahrungen für ihren weiteren Werdegang. Menschen ohne spezielle Ausbildung haben jedoch meist große Probleme im Umgang mit den Kindern und stoßen nicht selten an ihre physischen und psychischen Grenzen. Das hat natürlich auch negative Folgen für die Lehrkräfte in den Schulen und die Stimmung in der Klasse.

Rechtlich gesehen ist die Aufnahme der Tätigkeit als Integrationshelfer ein hochoffizieller Prozess. Zuerst einmal muss natürlich die Chemie zwischen dem Kind, den Eltern und dem Helfer stimmen. Danach wird der Schulträger in den Prozess eingebunden. Die Finanzierung übernimmt im Falle von körperlicher oder geistiger Behinderung das Sozialamt und im Falle einer seelischen Behinderung das Jugendamt. Die Kostenübernahme nach SGB XII (körperlich oder geistige Behinderung) bzw. SGB VIII (seelische Behinderung) erfolgt nach Antragstellung. Bei einem solchen Prozess können Beratungsstellen sehr hilfreich sein. Auch andere Betroffene Eltern sind gute Informationsquellen. In jeder größeren Stadt gibt es Selbsthilfegruppen oder Informationspunkte, die ganz einfach über das Internet gefunden werden können.
Die Inklusion ist beschlossen und im Gesetz verankert. Aus diesem Grund werden die gestellten Anträge in den meisten Fällen bewilligt wenn ein besonderer Betreuungsbedarf vorliegt. Die Bewilligung bezieht sich auf ein Jahr, nach diesem Zeitraum wird erneut geprüft, in wie weit das Kind noch auf die Hilfe seines Betreuers angewiesen ist.

Es gibt noch eine zweite Möglichkeit, einen Schulbegleiter zu finanzieren: Das sogenannte Elternarbeitgebermodell. Dabei stellen die Eltern die Begleitperson selbst ein und versichern diese auch. Der Integrationshelfer muss jeden Monat einen Stundennachweis beim Sozial- oder Jugendamt abgeben und daraufhin bekommen die Eltern das gezahlte Gehalt für die Begleitung erstattet.

Streitfälle
Wo Ämter in die Zahlungsverantwortung genommen werden sollen, kann es schon einmal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. So ist schon von Fällen berichtet worden in denen das Amt die Zahlung verweigern wollte, weil das Kind statt einer Regelschule eine Förderschule besuchen sollte. Diese Aussage in der Ablehnung ist unzulässig. Wenn ein Kind die formalen Voraussetzungen für eine Aufnahme an einer Regelschule mitbringt, ist der Kostenträger zu einer Finanzierung des Schulbegleiters verpflichtet.

Die Voraussetzung eine Regelschule zu besuchen wurde vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof im Jahre 2005 eindeutig geklärt: „Voraussetzung ist die Fähigkeit des Schülers, aktiv am Unterricht teilzunehmen, also er muss “überwiegend” in der Klassengemeinschaft unterrichtet werden, den verschiedenen Unterrichtsformen (nicht den Unterrichtszielen) der Regelschule folgen und dabei schulische Fortschritte erzielen sowie gemeinschaftsfähig sein. Darüber hinaus muss der sonderpädagogische Förderbedarf mit Hilfe des mobilen sozialen Dienstes erfüllbar sein.“ (Urteil vom 6. Juni 2005, Az.: 12 BV 03.3176; RO 8 K 03.1513)

Problematisch kann es werden, wenn ein zusätzlicher Betreuer als Begleitung in eine Förderschule eingebunden werden soll. Dies ist nur möglich wenn der zusätzliche Bedarf des Kindes vom Lehrpersonal nicht abgedeckt werden kann. Sollte es in solchen Fällen Probleme bei der Genehmigung von Anträgen geben, lohnt sich meist der Gang zum Rechtsanwalt.

Besonderheiten des Berufes als Schulbegleiter und Fazit
Gehandicapte Kinder in den normalen Alltag mit einzubinden ist eine sehr sehr gute Sache. Körperbehinderte Kinder haben zwar besondere Bedürfnisse, sind aber mit Nichten dumm. Ein prominentes Beispiel ist der bekannte Physiker Stephen Hawking. Auch Kinder mit geistiger Behinderung wie z.B. Autismus verdienen ihre Chance. Aktuell sind Computerunternehmen auf der Suche nach genau diesen Menschen denn sie bringen eine einzigartige Affinität zu Zahlen und logischen Prozessen mit. Der Mehraufwand lohnt sich also für alle. Die Mehrheit der Kinder mit Begleitung sind übrigens geistig behindert (ca. 84%), davon sind ca. 44% Autisten (Studie der Uni München).

Wichtig ist nun, dass die Betreuung des Kindes fundierte Fachkenntnisse hat und weiß was sie tut. Das liegt nicht nur im Sinne des Kindes sondern auch im Sinne des Betreuers selbst. Körperliche und psychische Grenzen sind bei der Arbeit mit behinderten Menschen und vor allem Kindern schnell erreicht. Wer also fachfremd ist, sollte sich ein gutes Fundament schaffen. Wer aus dem pädagogischen Bereich kommt (Erzieher/Innen, Krankenschwestern/Pfleger, Sozialpädagogen), darf sich mit der speziellen Materie von Kindern mit Behinderung auseinandersetzen und so sein Wissen vertiefen und optimieren.

Eine wichtige Besonderheit sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt: Der Integrationshelfer darf sich im Prozess der Betreuung keinesfalls in das innerschulische Geschehen der Klasse einmischen. Unterricht ist Aufgabe des Lehrers. Die Mitarbeit in Gruppenprozessen ist genauso tabu wie die Hilfe bei Aufgaben. Der Betreuer soll dem Schüler den Weg zur Normalität ebnen und nicht als hilfreiche Ratgeber fungieren, der alle Lösungen vorsagt oder sein eigenes Unterrichtskonzept verfolgt. All diese Dinge und auch rechtliche Gegebenheiten sollten durch Lehrgänge, Aus- und Weiterbildungen grundlegend erlernt werden.

Die Aufgabe, einen Schüler mit Handicap in seinem schulischen Leben zu begleiten ist etwas ganz Besonderes. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit darf jedoch nicht unterschätzt werden. Dennoch ist der Beruf nicht nur ein Dienst im Sinne des Kindes sondern auch einer, der für die gesamte Gesellschaft wertvoll ist.

Download: Klare Vorgehensweise bei ADHS

Die Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder und Jugendärzte hat wertvolle Richtlinien zur Diagnose und Behandlung von ADHS aufgestellt. Das ist auch für Laien oder Betroffene interessant. Diese Richtlinien können Sie sich hier downloaden.

Diese Leitlinie wurde erstellt auf der Basis des derzeitigen Wissensstandes über ADHS, wie er als Guidelines und in kontrollierten therapeutischen Studien publiziert wurde.

Die daraus entwickelten Entscheidungshilfen über die angemessene Vorgehensweise bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS orientieren sich an den pädiatriespezifischen Erfahrungen und Arbeitsmöglichkeiten. Die Schnittstellen zur Kooperation mit anderen Fachgruppen, insbesondere auch den Kinder- und Jugendpsychiatern und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, sind dargestellt.

Die Entscheidung darüber, ob bestimmten Empfehlungen der Leitlinie gefolgt werden soll, muss vom Arzt unter Berücksichtigung der beim individuellen Patienten vorliegenden Gegebenheiten und der verfügbaren Ressourcen getroffen werden.

AD(H)S und Teilleistungsschwächen – Interview mit Dr. Remo Largo

Der renommierte schweizer Kinderarzt Remo Largo erklärt in einem Interview mit Frontal21, warum er die zunehmende Anzahl der AD(H)S-Diagnosen für problematisch hält. Interessant ist dabei die Aussage, dass Verhaltensauffälligkeiten auf Grund einer Teilleistungsschwäche häufig mit einer AD(H)S verwechselt würden und dass es dann vor allem nötig sei, an diesen Teilleistungsschwächen und ihren Auswirkungen zu arbeiten.

Diesen Ansatz verfolgen wir im Kurs Sozialtrainer auch. Daher vermitteln wir theoretische Grundlagen und praktische Tipps zum Training mit Kindern mit solchen Teilleistungsschwächen in unserem Kurs.
Die Kritik Dr. Largos am gesellschaftlichen Umfeld ist nicht neu. Und trotzdem aktueller denn je. Leider aber hilft sie erst den Menschen mit AD(H)S in der nächsten Generation. Zu grundlegend sind die Änderungen, die wir in etlichen Bereichen unseres Lebens vornehmen müssten, damit diese Menschen gut mit uns leben können. Das ist unbequem und teuer.

Und gerade die, die immer massiv auf die Eltern schimpfen, die sich nach vielen Überlegungen und Therapieversuchen (ich kenne niemanden, der das mal so nebenbei tut) entschließen, ihrem Kind eine Methylphenidatbehandlung zukommen zu lassen, gerade die sind die letzten, die sich aktiv dafür einsetzen, starre Regeln und Vorgaben aufzubrechen, um den Kindern (und ihren Eltern, Erziehern und Lehrern) in Kindergarten, Schule und Ausbildung wie auch im Beruf zu helfen, ohne dieses Medikament zurecht zu kommen. Das ist nämlich richtig Arbeit.

Wie sieht der Newsletter von Sozialtrainer aus? Hier ein Beispiel!

  1. Aktion zur Fußballweltmeisterschaft
    Puh, das war ja gestern Abend ein Eiertanz beim Spiel Deutschland gegen Algerien. Meine Nerven lagen blank.
    Wir bieten auch eine Aktion zur Fußballweltmeisterschaft an. Und so funktioniert es:

Immer an den Tagen, an denen Deutschland noch an der Fußball-WM teilnimmt, also mitspielt, kann der neue PDF-Kurs Sozialtrainer für 299 € anstatt 599 € gebucht werden. Begrenzt ist das Kontingent auf 11 TeilnehmerInnen.
Und es ist egal, ob Deutschland gewinnt oder nicht!! 🙂Bild

Mögliche Termine für diese Buchungen sind noch der 4.07.2014, 8.07.2014, 12.07.2014 und der 13.07.2014.

BONUS: Wenn Deutschland im Halbfinale am 08.07.2014 gewinnt, verlosen wir unter allen Buchungen die an diesem Tag für den PDF-Kurs eingegangen sind, einen Freiplatz. Ausgelost wird am 09.07.2014, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

SUPERBONUS: Wenn Deutschland am 13.07.2014 Weltmeister wird, verlosen wir unter allen Buchungen die an diesem Tag für den PDF-Kurs eingegangen sind, zwei Freiplätze. Ausgelost wird am 14.07.2014, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Also, drückt den Jungs die Daumen!!!

  1. Termine
    Wir nehmen in diesem Jahr noch an drei größeren Veranstaltungen teil und würden uns freuen, Sie dort begrüßen zu können. Sie finden uns- vom 22. – 25.9.2014 auf der Pädagogischen Woche in Oldenburg
    – am 10. Und 11. Oktober auf dem „4. Göttinger Legasthenie- und Dyskalkuliekongress“
    – und vom 13. – 15.11.2014 auf der Interpädagogica in Wien
  2. Urlaub
    Vom 24.07. bis einschließlich 03.08.2014 gönnen wir uns einen Urlaub. In dieser Zeit sind keine Buchungen möglich. Mails werden nach dem Urlaub beantwortet, das Büro ist nicht besetzt.Wichtig: Wer das Ergebnis seiner Fachkundeprüfung noch vor diesem Urlaub erfahren möchte, muss die Unterlagen bis spätestens 19.07.2014 bei uns eingereicht haben.
  3. Bachelorarbeit „ADHS in der Grundschule“
    Eine gut lesbare Bachelorarbeit ist von Andrea Fink an der medizinischen Universität Graz im Studiengang „Gesundheits- und Pflegewissenschaft“ eingereicht worden. Der Titel lautet:
    „ADHS in der Grundschule – eine Herausforderung und Chance für ADHS-Kinder und Pädagogen/Pädagoginnen“ und ist im freien Download als PDF erhältlich.
  4. Buchtipp: „Geniefaktor“
    Andrea und Karl Han haben das Buch „Geniefaktor“ geschrieben. Sie sagen: „Würde man sich anbahnende Lernprobleme frühzeitig erkennen und beseitigen, könnten Schüler ihr volles Potenzial nützen und Schule und Lernen wären nicht Qual und Strafe, sondern Freude und Vergnügen. Dieses Buch soll Pädagogen/Innen, Eltern und Kindern helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen“.
    Das Buch ist leider nicht mehr im Handel, kann aber als PDF kostenlos gelesen werden.
  5. Wissenschaft – gut erklärt
    Wissenschaft zu erklären ist ja gar nicht so ganz einfach. Wissenschaft verständlich zu erklären ist schon recht schwer. Hervorragend gelingt dies Carlo Zottmann in seinem Blog „Neues aus der Zukunft“.
    Er selbst sagt dazu: „Neues aus der Zukunft ist mein persönlicher Beitrag für mehr Optimismus auf der Welt. Ich schreibe über die (für mich) wichtigeren, interessanteren, zukunftsbejahenderen Themen. Die Stories, die mich fröhlich und neugierig in die Zukunft blicken lassen. Meldungen aus der Biotechnologie, der Materialforschung, der Genetik, der Robotik, der Raumfahrt, der Humanmedizin etc., die in den letzten Tagen meine Aufmerksamkeit erregt und mich aufgebaut haben.“
    Mir persönlich hat dieser Beitrag aus dem Archiv gut gefallen: „Smartphone laden in 30 Sekunden“. Das wär’s doch! Ich habe mir den Newsletter mal bestellt.
  6. Veranstaltung mit Dr. Dutschmann
    Der Verein Pontixx E.V. aus Oldenburg veranstaltet am 20.09.2014 seinen „ADHS-Praxistagzum Thema „Aggressives Verhalten“. Hauptreferent ist Dr. Andreas Dutschmann, der Autor des bekannten ABPro- Programms. Der Tag ist eine Wiederholung vom Frühjahr. Zum ersten Termin konnten leider längst nicht alle Interessenten eine Zusage bekommen, da der Platz am Veranstaltungsort begrenzt ist. Der Tag fand sehr großen Zuspruch und die TeilnehmerInnen waren begeistert vom fachlich hervorragenden und gleichzeitig sehr verständlichen und witzigen Vortrag.Zusätzlich hält Ute Heidorn an diesem Tag einen Vortrag zum Thema „Mit Krisen leben und umgehen. Aggressives Verhalten im Alltag meistern“.
  7. Neues vom SozialtrainerSozialtrainer-Lerngruppe“: Einmal monatlich, immer am 2.Freitag, trifft sich von 15.00 bis 18.00 Uhr die „Sozialtrainer-Lerngruppe“ im TGZ Brandenburg. Bei einem gemütlichen Kaffee erarbeiten sich die TeilnehmerInnen gemeinsam Inhalte des Fernlehrgangs. Durch den direkten Austausch und den damit verbundenen Praxistransfer gewinnt der Lehrgang noch mehr Tiefe. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos für Teilnehmer/innen des Fernkurses. Eine Teilnahmebestätigung erhalten Sie am selben Tag.

Fachkundeprüfung

Seit letztem Monat können Interessierte sich zur Fachkundeprüfung anmelden. Dies ist sowohl als Absolvent/in des Sozialtrainerkurses als auch als externe/r Teilnehmer/in möglich. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf unserer Website.

So, das war’s für heute. Falls Sie Langeweile im Urlaub haben, stöbern Sie doch mal in unserem Shop. Viele Materialien gibt es dort zum Sofortdownload. Ideal, um im Urlaub oder in den Ferien ausprobiert zu werden.

Und was es Neues gibt, erfahren Sie wie immer in unserem Blog und auf Facebook.

Der nächste Newsletter erscheint dann kurz vor unserem Urlaub.

Herzlichst, Ihre Sozialtrainer

(Überzeugt von unserem Newletter? Dann melden Sie sich doch gern an. Eine Abmeldung ist jederzeit wieder möglich!)

 

AD(H)S und TCM

Ein alternatives Therapieangebot für Kinder mit AD(H)S und ihre Familien bietet die Steigerwald-Klinik in Gerolzhofen. Sie arbeitet neben den klassischen Therapiemethoden mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), aber immer ohne Methylphenidat. Darüber informieren kann man sich am Sonntag, den 26. Januar 2014 in der Klinik am Steigerwald in 97447 Gerolzhofen von 11:00 – ca. 16:30 Uhr.

Auf der Website der Klinik stehen neben informativen Texten ein Flyer zum Download und ein Video mit einem Interview mit dem Klinikleiter zur Verfügung.

Die Kostenübernahme für die verschiedenen Therapieangebote muss mit der jeweiligen Krankenkasse einzeln abgeklärt werden.