Beiträge

Wir gratulieren…

…gleich drei erfolgreichen Absolventinnen der Fachkundeprüfung zur Sozialtrainerin. In Ispringen ist dies Jennifer Eberle.
Hoch im Norden, in Flensburg, freut sich die Lehrerin Maj-Britt Stenstrup-Nießen über die bestandene Prüfung. Sie unterrichtet Dänisch, Deutsch und Spezialpädagogik.
Und die Ergotherapeutin Martina Schömig aus Dormitz bietet Lerntraining und ADHS-Beratung an.

Herzlichen Glückwunsch!

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Lerntherapie Ausbildung

Wie kann man Lerntherapeut werden?

Allgemeine Informationen für die Tätigkeit als Lerntherapeut/ Lerntherapeutin
Der Beruf Lerntherapeut ist kein staatlicher Beruf, wie z. B. der Ergo- oder Physiotherapeut. Diesen Beruf bzw. diese Tätigkeit kann man beispielsweise durch eine dementsprechende Weiter- oder Ausbildung erlangen. Viele Menschen, die diesen Beruf ausüben haben bisher psychologische oder pädagogische Grundkenntnisse durch eine entsprechende Ausbildung erlangen können, z.B. durch einen Hochschulabschluss oder durch eine staatliche Ausbildung im pädagogischen Bereich. Auch eine Zusatzausbildung in der Lerntherapie ist denkbar. Lerntherapeuten, die quer in diesen Beruf einsteigen, können ebenso gute Arbeit leisten und alle Voraussetzungen für diesen Beruf mitbringen. Dabei erfolgt eine fortlaufende fachliche Ausbildung und Weiterentwicklung.

Gründe für eine Ausbildung in der Lerntherapie

Wenn man sich für eine Weiter- oder Ausbildung in der Lerntherapie interessiert, dann hat man bisher meist schon ein paar Jahre Berufserfahrung in an den psychosozialen oder therapeutischen Berufen. Dies sind meist Lehrkräfte, Psychologen, Ergotherapeuten, welche mit Jugendlichen und Kindern arbeiten. Den Kindern fehlt es oft an Grundlagen, wie Schreiben, Rechnen, Lesen oder dem Lernen insgesamt. Dabei muss der Lerntherapeut Legasthenikern den Zugang zur Rechtschreibung geben. Kinder, die eine Rechenschwäche haben sollen gefördert werden, Kinder mit ADHS müssen ebenso betreut werden. In den pädagogischen Berufen werden diese Faktoren immer weiter zunehmen, jedoch werden sie kaum an den Seminaren der Hochschule gelehrt. Jedoch muss man in der Lerntherapie diese Qualifikationen aufweisen, um dauerhaft eine berufliche Zukunft zu haben und die Möglichkeit auf einen höheren Verdienst. Die Nachfrage an Fort- und Ausbildungen in der Lerntherapie steigt aus diesem Grund stetig an.

Weiter- und Ausbildungen in der Lerntherapie

Das Angebot an Fort- und Ausbildungen ist in den letzten Jahren leider immer unübersichtlicher geworden. Wer eine gute Ausbildung haben möchte sollte wissen, dass es keine genauen Inhalte oder Vorgaben in der Ausbildung zum Lerntherapeuten gibt. Die Anbieter im Bereich der Fort- und Ausbildungen der Lerntherapie können eigens entwickelte Curricula entwickeln und so den Umfang, sowie die Lernmethoden selber festlegen. Die Inhalte werden dabei in drei große Themen eingeteilt: Rechenschwäche, Rechtschreibschwäch und ADHS. Es gibt dabei auch zusätzliche Themen wie Wahrnehmung, Entspannung, Lernbeispiele, Hochbegabung und Bewegung. Diese sind außerdem wichtig, wenn der Lerntherapeut in Zukunft in der Lerntherapie an einem integrativen Ansatz arbeiten will.

Erfahrungen sind genauso wichtig wie eine Ausbildung zum Lerntherapeuten

Die Ausbildung in der Lerntherapie sollte mit den in der Praxis erworbenen Kenntnissen und Erfahrungen übereinstimmen. Dabei werden das Erkennen Lernauffälligkeiten und eine Förderung von Jugendlichen vorausgesetzt. Während der Ausbildung sollte das Gelernte immer wieder zum Einsatz kommen. Auch aus bereits ausgeübten Tätigkeiten wie aus der Psychologie oder der Pädagogik. Wer am Anfang der Ausbildung steht, sollte zunächst nur mit leichten Lernschwächen anfangen. Dabei hilft schon ein Nachhilfeunterricht in Mathe oder Deutsch. In der Tat haben sehr viele Lerntherapeuten während der Ausbildung zunächst viele Jahre Nachhilfe vor allem gegenüber Kindern gegeben, die besondere Lernbedürfnisse haben.

Die selbstständige Tätigkeit als Lerntherapeut

Es gibt keine gesetzlichen Auflagen für eine Selbstständigkeit als Lerntherapeut. Daher kann jeder Mensch eine lerntherapeutische Praxis gründen. Es müssen nicht zwingend eigene Räume existieren. Stattdessen kann man in der Lerntherapie Hausbesuche bei seinen Kunden durchführen. Lerntherapeuten arbeiten oft auch auf Honorarbasis, beispielsweise in lerntherapeutischen Einrichtungen oder in Ergotherapiepraxen. Es werden demzufolge nur die Therapiestunden vergütet, die auch geleistet wurden. In der Lerntherapie variieren die Honorarsätzen zwischen 20 und 80 Euro. Sie sind auch davon abhängig, ob der Kostenträger von einer zusätzlichen Qualifikation profitiert, oder in welcher örtlichen Gemeinde die Leistung stattfand, bzw. ob die Eltern des Therapiekindes abgerechnet werden. Wenn der Lerntherapeut vollkommen selbstständig arbeitet, dann kann er durchaus einen höheren Stundensatz ansetzen, er muss jedoch im Gegenzug sehr Zeit und Werbung in seine Selbstständigkeit investieren.

Berufliche Perspektiven und Ausbildung in der Lerntherapie

Mit circa 25 Jahren ist die Lerntherapie eine sehr junge Form der Therapie, dabei bedarf es keiner Ausbildung. Es gibt daher viel zu wenige Fachleute in Relation zu der Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die einen lerntherapeutischen Bedarf haben. Möchte jemand eine eigene Praxis gründen, dann wird er gute Bedingungen dafür vorfinden. Dies gilt auch für den Fall, dass vor Ort schon ein entsprechendes Angebot vorliegt. Es ist vielmehr die fachliche und persönliche Eignung für die Ausbildung in diesem Beruf entscheidend. Auf der anderen Seite sollte der Grad an Zufriedenheit der Eltern stimmen. Wenn das Lernen der Kinder nun besser klappt, dann haben die Eltern das Geld gut in die Lerntherapie investiert. Auch Mundpropaganda innerhalb der Eltern hilft dem Lerntherapeuten, seine Arbeit weiter zu empfehlen. Viele Lerntherapeuten können innerhalb kürzester Zeit auf eigene Werbung sogar verzichten, weil sie gut von ihren Klienten leben können. So können diese sich voll und ganz auf die Arbeit in der Lerntherapie konzentrieren.

Spezialisierungen bei der Ausbildung in der Lerntherapie

Lerntherapeuten können je nach Ausbildung sich auf verschiedene Teilgebiete spezialisieren. Es gibt zum Beispiel Lerntherapeuten, die sich auf eine Leserechtschreibschwäche fokussiert haben, andere wiederrum helfen Lernbedürftigen bei einer Rechenschwäche. Dabei sind auch die Lern- und Trainingsmethoden vollkommen unterschiedlich. Wenn man Ergotherapeut ist, dann werden diese Kenntnisse und Fähigkeiten in das Konzept eingebettet. Es können bspw. Elementen aus einer Sensorischen Integrationstherapie angewandt werden. Auch die Fort- und Weiterbildungen nehmen einen Einfluss auf die therapeutische Ausrichtung. Diese Qualifikation ist von Vorteil, da im Bereich der integrativen Lerntherapie viele Möglichkeiten bestehen.