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Lesetraining

Lesetraining: Damit das Lesen Freude bringt

Lesen macht Spaß. In die Welt der Bücher einzutauchen, regt die eigene Phantasie an und hält den Geist fit. Darüber hinaus ist Lesen aber auch eine Schlüsselkompetenz. Egal ob in Schule oder Beruf: ohne Lesen funktioniert es nicht.

Doch manchmal wird das Lesen auch zur Qual, nämlich dann, wenn es einfach nicht richtig klappen will. Wer sich schon beim Lesenlernen von Wort zu Wort hangelt und stockt, verliert schnell die Lust an dieser Beschäftigung. Dort setzt ein gezieltes Lesetraining an. Die Förderung der Lesekompetenz bringt den Spaß am Lesen zurück und schafft die Basis für schulischen und beruflichen Erfolg.

Maßnahmen zum Verbessern des Leseflusses gibt es viele. Zunächst ist es hilfreich, wenn sich der Betroffene, zum überwiegenden Teil Kinder im Grundschulalter, selbst laut vorlesen, um die eigenen Schwierigkeiten akustisch einordnen zu können. Fehlerhäufigkeit und Betonung lassen sich so am besten beurteilen. Regelmäßiges Training lohnt sich. Auch für die eigene Motivation des Kindes. Unter Vorgabe einer festen Zeit lässt sich das fehlerfreie Lesen trainieren und ganz konkret bewerten. Der kleine Leser bzw. die kleine Leserin erkennt das eigene Potenzial und hat Spaß daran, sich immer weiter zu verbessern.

Doch nicht nur auf fehlerfreies Lesen in einem angemessenen Tempo kommt es an. Entscheidender Faktor ist das Leseverständnis. Ohne Stocken von Satz zu Satz gelangen, ist das eine. Sinnhaftes Lesen das Andere. Lesen muss als bewusster und aktiv gestalteter Prozess wahrgenommen werden und nicht als Begreifen einzelner Worte. Der Zusammenhang einer Geschichte macht sie aus. Ein wichtiges Lernziel des Lesetrainings ist es also auch, eben jene Zusammenhänge zu erkennen und sich nicht in unwichtigen Details zu verlieren.

Einfache Methode, um sinnhaft zu lesen, ist zunächst das Filtern des Textes. Inhaltlich wichtige Passagen können im Training zum Beispiel farblich hervorgehoben werden. Auch der rote Faden einer jeden Geschichte kann als Hilfestellung immer wieder ins Bewusstsein zurückgerufen werden. Zwischendurch innehalten und sich der Kernaussagen bewusst werden, hilft beim Gesamtverständnis des vorliegenden Textes. Auch das Verbildlichen der Sätze hilft. Wer sich vorstellt, wie eine beschriebene Szene aussehen könnte und sich diese vor seinem inneren Auge betrachtet, behält den Inhalt besser und erreicht einen angenehmeren Lesefluss.

Wie lange man trainieren muss, um gut lesen zu können, lässt sich pauschal nicht beantworten. Genaue Zeitangaben sind nicht möglich, da jeder Mensch anders ist. Wichtig ist die Freude am Training, der eigene Wunsch des Kindes, sich verbessern zu wollen.

Die eigene Motivation und der Einsatz verschiedener Lesestrategien sind, je nach Intensität der persönlichen Schwierigkeiten, über kurz oder lang in nahezu jedem Fall erfolgreich.

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